Häufige Fragen rund um CellPort
FAQ
Bewerbung und Auswahl
Wer kann sich für die CellPort-Masterclass bewerben?
Bewerben können sich technologieorientierte Teams und Einzelgründende, die innovative Lösungen für Logistik, Industrie oder Infrastruktur entwickeln. Besonders relevant sind Vorhaben aus den Bereichen 5G, perspektivisch 6G, Industrial IoT, Sensorik, vernetzte Hardware, autonome Systeme oder Smart Logistics.
Auch Bewerbungen in einer früheren Entwicklungsphase sind möglich, sofern eine konkrete technologische Entwicklung und ein nachvollziehbarer Anwendungsfall erkennbar sind.
Muss unser Startup bereits gegründet sein?
Nein, CellPort richtet sich ausdrücklich auch an Teams in der Vorgründungsphase.
Entscheidend sind die Qualität eurer Idee, die technologische Entwicklungskomponente und das Potenzial für einen konkreten Anwendungsfall in Logistik, Industrie oder Infrastruktur.
Kann ich mich als Einzelgründer:in bewerben?
Ja, Bewerbungen von Einzelgründer:innen sind genauso willkommen wie von Gründerteams.
Im Programm unterstützen wir euch dabei, fehlende Kompetenzen zu identifizieren, relevante Kontakte aufzubauen und perspektivisch ein leistungsfähiges Team zu entwickeln.
In welcher Entwicklungsphase sollten wir uns befinden?
Idealerweise habt ihr bereits ein technisches Konzept, einen ersten Prototyp oder ein MVP entwickelt. CellPort eignet sich insbesondere für Teams, die ihre Technologie weiterentwickeln, unter realen Bedingungen testen oder einen konkreten Anwendungsfall validieren möchten.
Auch frühere Entwicklungsphasen können berücksichtigt werden, wenn eine belastbare technologische Idee und eine klare Entwicklungsperspektive vorhanden sind.
Wie kann ich mich bewerben?
Die Bewerbung erfolgt unkompliziert über ein Online-Formular.
Bitte füllt das Bewerbungsformular (https://form.typeform.com/to/LCVXBnSv) mit den wichtigsten Informationen zu eurem Startup, eurer Technologie und eurem Anwendungsfall aus.
Wie läuft die Bewerbung ab?
Die Bewerbung erfolgt über das Onlineformular. Dort macht ihr Angaben zu eurem Team, eurer Technologie, dem aktuellen Entwicklungsstand und euren Zielen für die Teilnahme.
Nach Ende der Bewerbungsfrist werden ausgewählte Teams zu einem Jury-Pitch eingeladen. Zwischen der Einladung und dem Pitch liegen in der Regel etwa zwei Wochen, sodass ihr ausreichend Zeit für die Vorbereitung habt.
Nach dem Jury-Pitch erhaltet ihr die finale Rückmeldung zu eurer Teilnahme.
Wie läuft der Jury-Pitch ab?
Im Jury-Pitch stellt ihr euer Startup, eure Technologie und eure Ziele vor. Anschließend habt ihr die Möglichkeit, Fragen der Jury zu beantworten.
Im Mittelpunkt stehen unter anderem:
der Innovationsgrad eurer Lösung
der technologische Entwicklungsbedarf
der Bezug zu Logistik, 5G, Industrie oder Infrastruktur
die Umsetzbarkeit innerhalb des Programms
die Motivation und Kompetenz des Teams
die Passung zu den verfügbaren Challenge Briefs und Partnern
Weitere Informationen zum Ablauf und zur verfügbaren Präsentationszeit erhaltet ihr gemeinsam mit der Einladung.
Wann erfahren wir, ob wir zum Jury-Pitch eingeladen werden?
Die Einladungen werden zeitnah nach Ende der Bewerbungsphase versendet.
Die finale Auswahlentscheidung erhaltet ihr in der Regel innerhalb einer Woche nach dem Jury-Pitch.
Können sich auch reine Software-Startups bewerben?
Ja. Obwohl der Makerspace insbesondere für Hardware- und Deep-Tech-Teams interessante Möglichkeiten bietet, ist die CellPort-Masterclass nicht auf Hardware-Startups beschränkt.
Auch Software-Startups können sich bewerben, sofern ihre Lösung einen innovativen und technologisch relevanten Bezug zu Logistik, 5G, vernetzter Industrie oder Infrastruktur besitzt.
Wichtig ist, dass während des Programms eine konkrete Entwicklungs-, Erprobungs- oder Validierungskomponente vorgesehen ist.
Können auch internationale Startups teilnehmen?
Ja, wir begrüßen Bewerbungen von Startups aus aller Welt.
Da die Masterclass jedoch einen starken Praxisbezug hat und die Nutzung der vorhandenen Infrastruktur ein zentraler Bestandteil des Programms ist, müssen die teilnehmenden Teams bereit sein, regelmäßig vor Ort in Duisburg präsent zu sein. Dazu gehören insbesondere die Nutzung des Makerspace, des Campusnetzes sowie weiterer Test- und Entwicklungsumgebungen.
Ein besonderer Fokus liegt auf Startups aus Nordrhein-Westfalen und dem Umfeld des 5-StandorteProgramms. Internationale Teams sind ausdrücklich willkommen, sollten jedoch die Bereitschaft mitbringen, für die Dauer des Programms regelmäßig in Duisburg zu arbeiten und ihre Entwicklungstätigkeiten eng mit dem lokalen Ökosystem zu verknüpfen.
Können sich Startups mit bestehender Finanzierung bewerben?
Ja, wir akzeptieren auch Teams, die bereits eine Finanzierung erhalten haben.
Können wir uns nach einer Absage erneut bewerben?
Ja, ausdrücklich.
Eine Absage bedeutet nicht zwangsläufig, dass eure Idee grundsätzlich nicht zum Programm passt. Gründe können beispielsweise der aktuelle Entwicklungsstand, die verfügbaren Kapazitäten oder die Passung zu den jeweiligen Challenge Briefs sein.
Wir ermutigen euch, eure Idee weiterzuentwickeln und euch für eine spätere Programmrunde erneut zu bewerben.
Programmablauf
Was erwartet euch?
CellPort unterstützt frühphasige High-Tech-Startups, die ihre Technologie bereits validiert haben und nun den Weg zur Marktreife gehen möchten.
Die 12-monatige Masterclass startet am Januar 2027 und kombiniert individuelles Coaching, praxisnahe Workshops und den direkten Zugang zu einem starken Netzwerk aus Wirtschaft, Wissenschaft und Industrie.
Besondere Vorteile sind die Nutzung des 5G-Testfelds am Multimodal Terminal Duisburg, moderner Entwicklungsinfrastrukturen sowie die Zusammenarbeit mit Expert:innen und potenziellen Pilotkunden.
Schwerpunkte der Masterclass:
Geschäftsmodellentwicklung und Marktvalidierung
Technologie- und Hardwareentwicklung
Finanzierung und Investor Readiness
Vertrieb und Skalierung
Pilotprojekte und Industriekooperationen
Kommunikation und Positionierung
Ziel ist es, innovative Technologien schneller zu validieren, weiterzuentwickeln und erfolgreich in den Markt zu bringen.
Wann findet die CellPort-Masterclass statt?
Die geplanten Programmrunden sind:
Batch 1: Januar bis Dezember 2027
Batch 2: Oktober 2027 bis September 2028
Batch 3: Juli 2028 bis Juni 2029
Batch 4: April 2029 bis März 2030
Batch 5: Januar bis Dezember 2030
Welche Art von Unternehmen sucht ihr?
Wir suchen frühphasige Technologie-Startups mit Hardware-Fokus oder innovativen Softwarelösungen, die die Zukunft von Logistik, Industrie und Mobilität aktiv mitgestalten wollen. Im Fokus stehen Teams, die ihre Technologie in einem ersten Schritt validiert haben und nun gemeinsam mit dem Team von CellPort den nächsten Entwicklungsschritt Richtung Marktreife und Skalierung gehen möchten.
Besonders relevant sind Lösungen in den Bereichen:
5G-Anwendungen und perspektivisch 6G-Technologien
RFID und weitere RF-Kommunikationstechnologien
Internet of Things (IoT)
Intelligente Sensorik und datengetriebene Systeme
Autonome und teilautonome Fahrzeuge (AGVs)
Transport- und Prozessoptimierung
Drohnen- und Luftlogistiklösungen
Edge Computing und Echtzeit-Datenverarbeitung
Digitale Plattformen für Logistik- und Supply-Chain-Prozesse
Automatisierungs- und Robotiklösungen
Nachhaltige und klimawirksame Logistiktechnologien
Wie lange dauert die CellPort-Masterclass?
Eine Programmrunde (Batch) dauert 12 Monate.
Zwischen den einzelnen Batches ist jeweils eine dreimonatige Überschneidung vorgesehen. Dadurch können sich die teilnehmenden Teams untereinander vernetzen, Erfahrungen austauschen und voneinander lernen.
Ist die Teilnahme kostenfrei?
Ja, die Teilnahme an der CellPort-Masterclass ist für die ausgewählten Teams vollständig kostenfrei.
Auch die im Rahmen des Programms angebotenen Coachings, Workshops sowie die vereinbarte Nutzung der Infrastruktur sind grundsätzlich kostenfrei.
Was erhalten wir im Rahmen der Masterclass?
Die konkrete Unterstützung wird auf euren Entwicklungsstand und eure Ziele abgestimmt.
Je nach Projekt erhaltet ihr unter anderem Zugang zu:
kostenfreien Arbeitsplätzen
dem 5G-Testfeld am Multimodal Terminal Duisburg
einem Makerspace mit technischer Ausstattung
3D-Druckern für unterschiedliche Anwendungen
CNC-Fräsen
Lasercuttern
Löt- und Elektronikarbeitsplätzen
Workshops und individuellen Coachings
wissenschaftlicher Expertise
Industrie- und Forschungspartnern
potenziellen Pilotkunden
Investorinnen, Investoren und Fördermittelgebern
Veranstaltungen und Netzwerkformaten
Die Nutzung einzelner Einrichtungen und Leistungen erfolgt nach vorheriger Abstimmung und abhängig von Verfügbarkeit, Eignung und Sicherheitsanforderungen.
Was können wir im 5G-Testfeld am Multimodal Terminal Duisburg am logport VI testen?
Das 5G-Testfeld am Multimodal Terminal Duisburg bietet euch die Möglichkeit, Technologien und Anwendungen in einer realitätsnahen Hafen- und Logistikumgebung zu erproben.
Mögliche Tests und Anwendungsfelder sind beispielsweise:
5G-basierte Datenübertragung
Industrial-IoT-Anwendungen
Sensorik und Zustandsüberwachung
vernetzte Maschinen und Fahrzeuge
Edge-Computing-Anwendungen
KI-basierte Bild- und Datenauswertung
autonome oder teilautonome Systeme
Echtzeitkommunikation
Ortungs- und Trackinglösungen
Anwendungen für Sicherheit, Infrastruktur und Betriebsoptimierung
Welche Tests konkret möglich sind, hängt von eurer Technologie, dem gewünschten Versuchsaufbau sowie den technischen, betrieblichen und sicherheitsbezogenen Rahmenbedingungen ab. Die Umsetzbarkeit wird gemeinsam mit euch und den zuständigen Partnern geprüft.
Wo findet die Masterclass statt?
Die zentralen CellPort-Veranstaltungen finden in Duisburg statt.
Dazu gehören insbesondere:
die Auftaktveranstaltungen
Workshops und Coachingformate
Netzwerkveranstaltungen
Termine mit Unternehmens- und Forschungspartnern
Tests im 5G-Testfeld
die Abschlussveranstaltungen
Ein Teil der Beratung und Zusammenarbeit kann je nach Format auch digital oder hybrid stattfinden.
Wie viel Zeit sollten wir für die Teilnahme einplanen?
Der konkrete Zeitaufwand hängt von eurem Projekt, eurem Entwicklungsstand und den geplanten Tests ab.
Neben den verpflichtenden Veranstaltungen solltet ihr ausreichend Zeit für Coachings, Workshops, Entwicklungsarbeiten, Tests und die Zusammenarbeit mit Partnern einplanen.
Die Masterclass ist als aktives Entwicklungsprogramm konzipiert. Der größte Nutzen entsteht, wenn mindestens ein Teammitglied kontinuierlich am Programm mitarbeitet und die vereinbarten Entwicklungsschritte vorantreibt.
Müssen wir dauerhaft in Duisburg vor Ort sein?
Nein, es besteht keine Verpflichtung, während der gesamten Programmlaufzeit dauerhaft in Duisburg zu arbeiten.
Für Tests, Workshops, Veranstaltungen und bestimmte Projektphasen ist jedoch eine Anwesenheit vor Ort erforderlich. Arbeitsplätze und der Makerspace stehen den teilnehmenden Teams zur Verfügung.
Viele weitere Termine können abhängig vom jeweiligen Format digital oder hybrid stattfinden.
Was passiert am Ende des Programm?
Nach Abschluss der Masterclass bleiben alle teilnehmenden Startups Teil der DBI- und startport-Community.
Benefits als Alumni:
Zugang zum Partner- und Industrienetzwerk
Austausch mit Mentor:innen und Expert:innen
Teilnahme an ausgewählten Workshops sowie Unterstützungs- und Coachingangeboten
Möglichkeit zur weiteren Nutzung von Makerspace und Campusnetz, vorbehaltlich verfügbarer Kapazitäten.
Unser Ziel ist es, die Startups auch über die Programmlaufzeit hinaus bei ihrem Wachstum und der Umsetzung innovativer Logistiklösungen zu begleiten.
Nimmt CellPort Unternehmensanteile?
Nein. Die Teilnahme an der CellPort Masterclass erfolgt ohne Abgabe von Unternehmensanteilen oder Beteiligungen.
Unser Ziel ist es, ein starkes Innovations- und Kooperationsnetzwerk aufzubauen, Wissen über 5G-, 6G- und Logistiktechnologien zu teilen, neue Geschäftsmöglichkeiten zu fördern und gemeinsam die Zukunft einer intelligenten und nachhaltigen Logistik zu gestalten.
Bleiben die Rechte an unserer Technologie bei uns?
Natürlich bleiben eure bestehenden Technologien, Ideen und Schutzrechte bei euch.
Werden während des Programms gemeinsam mit Unternehmen oder Forschungspartnern neue Ergebnisse entwickelt, können gesonderte Vereinbarungen getroffen werden.
Müssen wir unseren Firmensitz nach Duisburg verlegen?
Nein, eine Verlegung des Firmensitzes nach Duisburg ist keine Voraussetzung für die Teilnahme.
Teams, die sich langfristig in Duisburg ansiedeln möchten, unterstützen wir gerne bei der Suche nach geeigneten Flächen, Netzwerken und Anlaufstellen.
Können wir parallel an anderen Förderprogrammen teilnehmen?
Grundsätzlich ja.
Ihr müsst jedoch selbst prüfen, ob durch die parallele Teilnahme Verpflichtungen, Überschneidungen oder förderrechtliche Einschränkungen entstehen. Dies kann insbesondere bei vergleichbaren Leistungen, öffentlichen Fördermitteln oder zeitlichen Verpflichtungen relevant sein.
Informiert uns daher frühzeitig über laufende oder geplante Förderprogramme.